Weihnachtsdekoration

elektronischer Weihnachsstern mit LEDs

Weihnachtszeit - Dekozeit

auf Wunsch meines Schwiegervaters sollte eine kleine Weihnachts-Deko die damalige Trabant-Werkstatt im Empfangsbereich zieren.
Ein kleines Kästchen mit einem darauf stehenden fünfzackigem Stern, auf dem wiederum verschieden farbige LEDs sich befinden, sollte es sein.

Den Anfang machte zunächst das Design. Skizzen auf Papier über Form des Sterns waren das Hauptthema. Nachdem das feststand, suchte ich nach eine kleinen elektronischen Steuerung, die zum einen wenig Strom verbrauchte, und zum anderen mit wenig Bauteilen auskam. Speziell Trafos waren zu damaliger Zeit meist nicht in der benötigten Form zu bekommen. In diesem Fall musste ein Trafo aus damaligen beleuchteten Tastschaltern herhalten. Der hatte 24 Volt aber nur geringen Strom- Für die LEDs aber völlig ausreichend.

Die verwendete Lösung nutzt einen CMOS-Zählerbaustein für geringen Strombedarf und 15 Volt Betriebsspannung. Es ist der 4017.
Der Takt für den Zähler wird mit einem Rechteckgenerator erzeugt, der aus ein paar Gattern eines 4001 besteht. Das ist eine einfache und praktikable Schaltung eines astabilen Multivibrators. Über einen Einstellwiderstand lässt sich die Geschwindigkeit des Lichtwechsels steuern.

Um dem Stern eine kleines i-Tüpfelchen zu geben, habe ich das am Rechteckgenerator intern entstehende Dreiecksignal ausgekoppelt und eine einzelne LED in der Mitte des Stern damit angesteuert. Diese dimmt mit jedem Takt herauf und herunter (pulst).

An den Ausgängen des Zählers werden über eine Dioden-Matrix die vier Treibertransistoren angesteuert. Eine einfache Sache genau genommen. Das entstehende Lichtbild ist hier eine von außen nach innen und dann wieder von innen nach außen laufendes Lichtband auf jeder Spitze der Sterns. Dazu sind die jeweils fünf LEDs in Reihe geschaltet.

Schaltplan